Erdkunde

Das Fach Erdkunde stellt sich vor

Das Fach Erdkunde am Goethe-Gymnasium ist in seinem Bildungs- und Erziehungsauftrag an den Kernlehrplan des nordrhein-westfälischen Kultusministeriums gebunden. 

 
Im Mittelpunkt des Erdkundeunterrichts steht der von Naturfaktoren und menschlichen Aktivitäten geprägte Raum. Diesen untersuchen wir nicht nur im Klassenraum, sondern auch im Rahmen vieler Exkursionen. Aufgabe des Fachs ist es, die Beziehungen zwischen und die Zusammenhänge innerhalb verschiedener Lebensräume der Erde darzustellen, in dem das Fach die Gesamtheit der Mensch-Raum-Beziehungen betrachtet. Die Hauptaufgabe des Erdkundeunterrichts ist es somit den Schüler*innen „Raumverhaltenskompetenz“ zu vermitteln. 
 
In der Klasse 5 finden schwerpunktmäßig Erkundungen im Raum statt (Ibbenbüren, Münsterland; durchaus auch mit inhaltlich einbezogenen Wandertagen). Wesentlich komplexer und mit Blick auf europäische und globale Raumstrukturen und Prozesse geht es weiter ab der Klasse 7 u.a. mit den Schwerpunkten der Auseinandersetzung mit dem Klimawandel, Migrationen und Globalisierung. 

Es besteht die Möglichkeit ab der Klasse 7 über die Wahl des Profilkurses „Goethe for Future“ auch einen Schwerpunkt auf das Fach Erdkunde zu legen, welches neben den anderen Gesellschaftswissenschaften an diesem Profilkurs beteiligt ist.  

 
Das Goethe-Gymnasium möchte den Schülerinnen und Schülern einen tieferen Einblick in die Anwendung geographischer Arbeitsmethoden ermöglichen. Es bietet daher im Rahmen des Differenzierungsbereichs zusammen mit dem Fach Sozialwissenschaften für die Klassen 9/10 den Kurs „Erdkunde und Wirtschaft live“ an. 
 
Das Fach Erdkunde ist eingebunden in den Europatag des Goethe-Gymnasiums, der von den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern gestaltet wird. 
 
In der Sekundarstufe II werden die Grundlagenkenntnisse der Sekundarstufe I gesichert und fortgeführt. In Grund- oder Leistungskursen setzen sich die Schüler*innen u.a. mit Städten weltweit, der Frage der Ernährungssicherung, mit Nachhaltigkeit und Globalisierung auseinander. 

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Wald – Exkursion der Klasse 6b

IBBENBÜREN Sept. 21 - Unter der Leitung von Förster Dr. Georg Berkemeier hat die Klasse 6b gemeinsam mit ihren Klassenleitungen Herr Freude und Frau Pohlmann einen erlebnisreichen Vormittag im Waldgebiet rund um die die Dörenther Klippen erlebt.

Neben dem Kennenlernen der Geschichte des Waldes, der Untersuchung von Fragestellungen wie „Wem gehören eigentlich unsere Wälder?“ und „Was macht ein Förster eigentlich so?“, stand der in diesem Jahr besonders ausgeprägte Befall der Bäume durch den Borkenkäfer als Folge des globalen Klimawandels im Vordergrund.

Mit allen Sinnen erlebten die Kinder fächerübergreifenden und praxisorientieren Unterricht: So durften die Kinder z.B. den Wald, sein Klima und die Flora und Fauna mit offenen (und geschlossenen) Augen und Ohren erkunden oder beim Vermessen und Beschriften der Bäume sogar selbst Hand anlegen. Bei bestem Wetter konnten dann noch weitere Teile des Dörenther Bergs bewandert werden.

Unser besonderer Dank gilt Herrn Berkemeier, der den Wald mit seiner Schülerorientieren Erzählweise besonders erlebbar machte.