Konzert zeigt gelungene musikalische Ausbildung

Quelle: IVZ Ein ganz besonderes Erlebnis für die Musikliebhaber war auch in diesem Jahr das Weihnachtskonzert des Goethe-Gymnasiums in der vollbesetzten St.-Mauritius-Kirche. Wiederum zeigte sich das unglaublich hohe Niveau der musikalischen Arbeit an diesem Gymnasium.

Diese jungen Musikerinnen und Musiker brauchen den Vergleich mit semiprofessionellen Ensembles sicherlich nicht zu scheuen.

Foto: Axel Engels

Bestens durch Christine Rudolf, Ralf Junghöfer und Heiner Vornhusen vorbereitet zeigten sich das Junior-Streichorchester, die Aufbauchöre und der gemischte Chor sowie die Junior-Bläser und das große Sinfonie-Orchester.

Mit dem allseits bekannten Choral „Nun komm, der Heiden Heiland BWV 62“ von Johann Sebastian Bach zu vier Stimmen für Streicher, Bläser und Glockenspiel wurde das gebannt lauschende Publikum eingestimmt auf einen Abend, bei dem musikalisches Niveau und Unterhaltungswert sich bestens ergänzten. Wenn der große Chor über einem klangfarbenreichen Orchesterklang den legendären Song „Sound of silence“ von Paul Simon und Art Garfunkel erklingen ließ, war wohl jeder eingefangen von solch exquisiter Gesangskultur. Aber auch rein instrumental bot das Sinfonieorchester unter der versierten Leitung von Heiner Vornhusen für jeden Musikgeschmack ein passendes Werk. Spätbarocke Klänge erfüllten die Kirche bei der anspruchsvollen „Suite für Orchester“ von William Boyce, und bei den zwei Sätzen aus dem „Concerto in C-Dur für Altblockflöte, Streicher und Continuo“ von Georg Philipp Telemann genoss man die sensible Kunst der Solistin Antonia Lückemeier. Stilistisch in eine ganz andere Welt wurde das Publikum entführt bei der „Suite for strings“ von John Rutter, dessen innovative Klangstrukturen sehr transparent wurden.

Foto: Axel Engels
Antonia Lückemeier spielt die Altblockflöte.

Natürlich durften auch die Werke der Filmmusik nicht fehlen. Mit Bravour und technischer Brillanz erklangen die „Themes from Harry Potter“ von den Junior-Streichern gespielt. Mit Sensibilität und Feingefühl entführten sie danach in die glitzernde Weihnachtswelt amerikanischer Weisen, wobei sie von den Junior-Bläsern bestens unterstützt wurden. Im Duo zeigten dann Alexandra Horn und Hannah Kleingünther an der Orgel ihre Qualitäten, konnten der „Pastorale F-Dur für Orgel BWV 590“ von Johann Sebastian Bach mit feinster Registrierung ein lebendiges Gewand verleihen.

Eine jahrhundertealte Tradition ist in der Vorweihnachtszeit das „Quempas-Singen“. Der Aufbauchor und das Junior-Orchester schenkten mit dem „Den die Hirten lobeten sehre“ von Michael Praetorius ein ergreifendes Erlebnis dieser in Musik gesetzten Glaubensaussage. Die Uraufführung der „An English Christmas Carol Suite“ von Peter Young konnte bei solch intensiver und bis ins kleinste Detail stimmigen Ausführung durch den Chor und das große Orchester mit seiner innovativen Tonsprache eine starke Wirkung erzielen.

Mit dem „Weihnachtsoratorium op. 5“ von Heinrich Fidelis Müller erlebte das Publikum ein Werk, das in seiner verständlichen und gut strukturierten Architektur die Weihnachtsgeschichte in all ihrem Glanz erstrahlen ließ. Sicherlich wird dieses mit der Sopranistin Johanna Wehrmeyer und dem Tenor Christian Demand als Solisten erklungene Werk dem Publikum lange in Erinnerung bleiben. Das berühmte „Halleluia“ aus dem Oratorium „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel bildete ein grandioses Finale.

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