Goethe-Gymnasiasten kämpfen um Bundessieg

AOK-Schulmeister-Wettbewerb

Quelle: IVZ, Donnerstag, 09. März 2017, von Holger Luck

In dieser Woche fand das Bundesfinale im AOK-Schulmeister-Wettbewerb am Ibbenbürener Goethe-Gymnasium statt. Beste in NRW war die Europaschule bereits, als sich 40 Schüler dem Fernduell mit 16 weiteren Landessiegern und einem Wildcard-Gewinner stellten.

Die Gymnasiasten gaben im Wettbewerb ihr Bestes.

Wie war es dazu gekommen? Eine ganze Reihe Goethe-Gymnasiasten hatte 2016, unabhängig voneinander, an der Vorrunde des Wettbewerbs teilgenommen. Diese bestand aus einem Online-Quiz mit Fragen aus den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Sport und Fitness. Bundesweit beteiligten an über 4600 weiterführenden Schulen rund 18 200 Schülerinnen und Schüler. „Wir als Schule wussten von der Sache erst gar nichts und waren völlig überrascht, als die Anfrage von der AOK kam“, erzählte Schulleiter Andreas Tangen. Das Okay für die Austragung der Finalrunde habe man natürlich gerne gegeben.

Und damit die ganze Schule etwas davon hatte, fuhren Vertreter der Gesundheitskasse mit dem „Schulmeister-Mobil“ vor, spendierten Popcorn für alle und hatten den Rap-Newcomer Yannik Guszan mitgebracht. Der spielte zwei Mini-Konzerte in den großen Pausen.

Das, worum es ging, fand jedoch in der Sporthalle statt. Unterstützt von Ehrenamtlichen des Deutschen Handballbundes (DHB) durchliefen die Schüler einen Parcours mit acht Stationen. Dabei drehte sich alles um Schnelligkeit, Dynamik und Geschicklichkeit, oft in Kombination mit Knobelaufgaben und optimalem Teamwork – und natürlich um Punkte, möglichst viele Punkte. Schließlich war der Bundessieg die ausgegebene Parole. Und das nicht nur bei den Aktiven, sondern auch bei Annette Jandaurek von der AOK Nordwest. „Das Goethe muss das Ding machen“, gab die ehemalige Goethe-Gymnasiastin ihre Unparteilichkeit auf und feuerte die Teams kräftig mit an. Das taten auch deren Klassenkameraden, die schichtweise als Schlachtenbummler in die Halle gelassen wurden. „Komplett schulfrei wollten wir nun doch nicht geben“, meinte Schulleiter Tangen augenzwinkernd. Die ganze Schule als Publikum hätte wohl auch die Kapazitäten der Halle überfordert.

Besonders schön: Die 40 Aktiven rekrutierten sich aus allen Klassen des Gymnasiums, vom fünften Jahrgang bis zur Q2. Entsprechend setzten sich auch die einzelnen Teams aus Schülern aller Altersklassen zusammen. Wie auch immer sich das Ergebnis am Ende darstelle, es sei auf jeden Fall eine Gemeinschaftsleistung der ganzen Schule, erklärte Annette Jandaurek die Idee hinter dem Wettbewerb, den die AOK seit 2011 jährlich veranstaltet. Anliegen sei es auch, die Kinder und Jugendlichen für die Zusammenhänge von Bewegung, Ernährung und Gesundheit zu sensibilisieren.

Mit dem Ergebnis darf das Goethe-Gymnasium Anfang Mai rechnen. Hat es für den Bundessieg gereicht, gibt es nicht nur den AOK-Bundesschulmeister-Titel, sondern – für die Schülerinnen und Schüler vielleicht etwas wichtiger – auch ein exklusives Schulhof-Festival am 21. Juni, mit Live-Auftritten von Namika, Motrip und Kayef.

aok-schulmeister.de