Die Gefahren von Rauschmitteln

Suchtpräventionstag am Goethe-Gymnasium

Foto: Holger Luck

Quelle: IVZ, Dienstag, 07. Februar 2017, von Holger Luck

Ein Projekttag zur Suchtprävention sollte am Montag die neunten Klassen des Goethe-Gymnasiums für die vielfältigen Formen von Abhängigkeit sensibilisieren. In klassenübergreifenden Gruppen erarbeiteten die 124 Schüler Aspekte des Themas. Zum Abschluss wurden die Ergebnisse in der Turnhalle präsentiert.

„Den Suchtpräventionstag gibt es am Goethe-Gymnasium schon länger. Dieses Mal wollten wir ihn thematisch auf eine besonders breite Basis stellen“, erklärte Christiane Hoffrogge, die den Tag gemeinsam mit Claudia Mailahn organisiert hatte. Die Pädagoginnen zielten nicht nur auf die Gefahren, die von Alkohol, Nikotin und illegalen Rauschmitteln ausgehen. Auch Arten von Abhängigkeit, die sonst nicht so im Fokus stehen, etwa Essstörungen oder Mediensucht, wurden in den sieben Workshops behandelt. Eine Gruppe befasste sich unter der Überschrift „Sucht ist eine Familienkrankheit“ mit dem Thema Co-Abhängigkeit. Wie wirken Drogen auf meinen Körper? Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Sucht und Werbung? Auch diesen Fragen wurde nachgegangen. Den medialen Zugang zum Thema bot eine Arbeitsgruppe, in der der Film „Komasaufen“ analysiert wurde, und sogar zu einem Besuch der Suchtklinik in Lengerich hatten interessierte Schüler Gelegenheit.

Acht Referendare der Schule unterstützten den Präventionstag in den Arbeitsgruppen. Mit der Suchttherapeutin Ulla Voß-Joubert (Diakonie Lengerich) und der Suchtberaterin Marianne Wesselmann-Ott (Caritas Ibbenbüren) trugen zudem zwei externe Fachleute zur wichtigen Aufklärung bei. Nachdem sich die Workshops über fünf Schulstunden intensiv mit ihren Themen befasst hatten, gab es eine abschließende Präsentation in der Turnhalle. Die Schülerinnen und Schüler zeigten die Ergebnisse ihrer Arbeit auf Stellwänden und verdeutlichten ihren Mitschülern bei Bedarf Zusammenhänge. Schüler Max Brügge (14) begrüßte den Projekttag: „Ich halte das für sehr wichtig, da es gerade in meinem Alter viele Leute gibt, die abhängig sind - sei es von Alkohol, Drogen oder Medien.“

„Wir erwarten natürlich von so einem Tag nicht, dass die Schüler hinterher nichts mehr konsumieren – das wäre unrealistisch“, meinte Claudia Mailahn. Das Ziel sei vielmehr der „verantwortungsbewusste Umgang“ mit jenen Dingen des Lebensalltags, die Suchtpotenzial in sich bergen. Ihr Konzept in Sachen Suchtprävention wollen die Pädagoginnen gerne weiter optimieren. Darum wurden alle Beteiligten aufgerufen, die Aktion zu evaluieren. Hierzu sollen die Schüler in den nächsten Tagen einen entsprechenden Fragebogen ausfüllen.

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