Hanna Schoo nimmt am Projekt "Nano4YourLife" teil Erweiterung beruflicher Perspektiven von Mädchen im MINT-Bereich

Am 5.2.2016 startete mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung der 2. Durchlauf des Projekts "Nano4YourLife" der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster auf dem Leonardo Campus für 67 Schülerinnen und Studentinnen. Mit dabei war Hanna Schoo, Schülerin der Jahrgangsstufe E, die sich mit einer Collage zum Thema "NANO und ich" erfolgreich beworben hatte.

Schülerinnen der Einführungsphase und der Q 1 sowie Studentinnen der Physik und Chemie bis zum 2. Semester konnten sich für das Projekt bewerben, das ihnen die Möglichkeit bietet, die aktuelle Forschung des Sonderforschungsbereichs Transregio TRR 61 der Universität Münster in den Nanowissenschaften zu entdecken. In den nächsten 9 Monaten können sie in explorativen Workshops in Forschungslaboren und Firmen der Region zu verschiedenen Bereichen der Nanotechnologie experimentieren. Ziel ist, Mädchen im MINT-Bereich zu fördern und durch den Einblick in Berufe und mögliche Studienfächer ihr Berufswahlspektrum zu erweitern.


Die Veranstaltung begann im Hörsaal mit einer Begrüßung durch die Rektorin Prof. Dr. Ursula Nelles, die Direktorin des Instituts für Angewandte Physik, Prof. Dr. Cornelia Denz, sowie durch die Projektkoordinatorin Dipl. phys. Sybille Niemeier. Anschließend folgte ein "Smarties Slam" von Prof. Dr. Burghilde Wieneke-Toutaoui (aus Dülmen stammende Präsidentin der FH Brandenburg). Sie erzählte den Teilnehmerinnen, wie sie es in ihrem Maschinenbau-Studium alleine unter ca. 800 männlichen Kommilitonen geschafft hat, ihren Weg zu gehen und sich heute als dreifache Mutter im Berufsleben durchsetzt; welche Eigenschaften man dazu benötigt, veranschaulichte sie mit ihren Smarties: "Fachliche Kompetenz", "Kraft", "Mut", "Chancen" und "Resilienz" vermischte sie als "Zutaten" in einem Glaskolben. Nach dem Slam konnten Hanna und ihr Betreuungslehrer Michael Förster ebenso wie die anderen Gäste von der "Karriere-Mischung" naschen.
Der offizielle Teil endete mit einem Gemeinschaftsexperiment, bei dem alle Teilnehmerinnen zusammen aus kleinen Würfeln ein großes Nano-Modell bastelten. Zudem erhielten alle ein kleines Geschenk, bevor die Feier endete. Im Foyer konnten sich die jungen Forscherinnen nicht nur die Bewerbungen anschauen, sondern etwas essen und trinken und erste Kontakte knüpfen und sich mit den Koordinatoren des Projekts austauschen.
Insgesamt war die Auftaktveranstaltung eine sehr schöne Erfahrung, die viel Vorfreude auf die nächsten Monate geweckt hat.

Chemie- und Physiklehrer Michael Förster und Schulleiter Andreas Tangen freuen sich, dass das Goethe-Gymnasium dieses Projekt als Partnerschule unterstützt.

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