„Goethe“-Physiker bei Umwelt-Rallye der FH Münster-Steinfurt

Exkursion gewährt Einblick in Berufsfelder

Physiker im Einsatz

Am Donnerstag hatten zwei Physik-Kurse der Q1 des Goethe-Gymnasiums mit ihren Lehrern Andreas Poggemann und Michael Förster die Chance, den Fachbereich „Energie-Gebäude-Umwelt“ der FH Münster-Steinfurt im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung näher kennenzulernen. Vermittelt wurde diese vielfältige Tour zu verschiedenen Themenschwerpunkten im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung durch das ZDI-Zentrum Steinfurt.

Nach einer Präsentation der Studieninhalte und des Studienganges - insbesondere auch der Auslandsmöglichkeiten - durch Prof. Dr. Christof Wetter ging es für die potentiellen Nachwuchsforscher direkt in die Labore der FH. Im Hydraulik-Labor konnten sie an einem der wenigen in großem Maßstab gebauten Rohrsysteme in Deutschland erleben, was passiert, wenn ein großer Regenguss die Kanalisation einer Stadt überschwemmt. Anschaulich wurde das Verhalten der Wassermassen demonstriert und plausibel gemacht, wie Gullydeckel lediglich durch die Gewalt des Wassers in die Luft geschleudert werden können. Aber auch die Aufbereitung von Brauchwasser aus der Dusche und Toilette wird in diesem Labor analysiert und an dessen Verbesserung geforscht.

Ein weiteres Labor zeigte, wie biologisch-analytische Verfahren zur Gewässergütebestimmung angewendet werden. Die Analyse der Planktonvielfalt eines Sees ist dafür ein geeignetes Verfahren. Die Fülle von Kleinstlebewesen und Algen, die man auch im Winter unter dem Mikroskop entdecken konnte, war für die Besucher beeindruckend.

„Unvergesslich bleibt für die Goethe-Gymnasiasten aber vor allem die Fahrt im Ampera: leise, effizient und extrem dynamisch – diese Fahreigenschaften hatten die Schülerinnen und Schüler von einem rein batteriebetriebenen Elektroauto nicht erwartet. Zudem ist dieses im Vergleich zum konventionellen Autofahren sehr kostengünstig“, so der Physiklehrer Michael Förster zu einem Highlight der Umwelt-Rallye. Elektrofahrräder und ein „Elektromoped“ wurden natürlich auch ausprobiert; auch hier waren viele von den Fahreigenschaften überrascht. Als letzte Station der Führung konnten die Schüler einen Blick in ein Labor werfen, das sich mit Verfahren zur Energiegewinnung durch Biogasanlagen beschäftigt.

In der Schlussrunde wurden die vielfältigen Berufsmöglichkeiten aufgezeigt: von der Verwaltung über die Industrie bis zur Hochschulkarriere stehen den Schülern viele Wege offen. Prof. Wetter konnte jedem Absolventen sogar einen Arbeitsplatz versprechen: „Da mehr Ingenieure in den Ruhestand gehen als ausgebildet werden, hat man eine sichere und lukrative Zukunft.“

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