Kunst trifft Mathematik am „Goethe“

Förderverein ermöglicht Projekt in Kooperation mit der Firma Nadicksbernd

Ein Pi-Stehtisch, eine Geodreieck-Sitzbank, Hocker mit Blick auf eine „Heft“-Rückwand mit mathematischen Formeln und geometrischen Figuren – Schülerinnen und Schüler, die sich vor und nach dem Mathematikunterricht eine kreative Verschnaufpause gönnen möchten, haben nun am Goethe-Gymnasium die Gelegenheit, auf außergewöhnlichen Möbelstücken zu verweilen. In Kooperation mit dem Innenausbauunternehmen Nadicksbernd hat die Klasse 9a unter der Leitung des Mathematik- und Kunstlehrers Martin Laabs eine Sitzecke entworfen, die thematisch ganz im Zeichen des Faches Mathematik steht, das nach dem Lehrerraumkonzept auf der 4. Etage der Schule unterrichtet wird.

Die Initiative ging vom Förderverein der Schule aus, der für das aufwändige Projekt, das Kunst und Mathematik zusammenbringt, auch die finanziellen Mittel zur Verfügung stellte. Die Vorsitzende Bärbel Deiters freute sich bei der offiziellen Eröffnung, dass sie Bernhard Nadicksbernd bereits zum zweiten Mal für eine kreative Zusammenarbeit gewinnen konnte. 

Nachdem bei einem ersten Treffen vor Ort die grundsätzliche Konzeption gemeinsam abgestimmt wurde, haben die Schülerinnen und Schüler parallel zum regulären Kunstunterricht mehrere Monate an der kreativen Ausgestaltung gearbeitet, die durch eine Kombination von Malerei und Acrylglaselementen besticht. Die Werkstücke wurden von der Firma Nadicksbernd angefertigt.  Martin Laabs und Schulleiter Andreas Tangen dankten allen Beteiligten für die wertvolle Unterstützung und freuen sich über den Zuspruch, den das kleine mathematische „Kommunikationszentrum“ durch die Schüler erfährt.